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Richtig Lüften – Die besten Tipps gegen Schimmelbildung

Richtig lüften, vor allem in Coronazeiten.

 

Es ist einer der wichtigsten Punkte, wenn es darum geht, wie Sie als Bewohner einer Immobilie Schimmelbildung vorbeugen können: richtig Lüften. Das schließt die Häufigkeit des Lüftens ein, aber auch die Frage, wie Sie am besten lüften sollten. Richtiges Lüften bringt dabei eine ganze Reihe von Vorteilen.

Vier Gründe, warum es wichtig ist gut und richtig zu lüften

Zum einen wird hohe Luftfeuchtigkeit durch das Lüften aus den Wohn- und Nutzräumen abgeleitet. Diese kann sich in der Küche beim Kochen bilden oder im Badezimmer beim heißen Duschen. Auch eine laufende Waschmaschine oder gar ein Wäschetrockner erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Raum. Gleiches gilt für anwesende Menschen. Die ausgeatmete Luft enthält deutlich mehr Feuchtigkeit als die normale Frischluft. Die größten Schwierigkeiten in Sachen Luftfeuchtigkeit in den Räumen treten zumeist in Neubauten auf. Denn hier gibt es keine Ritzen mehr, durch die ein regelmäßiger Luftausgleich mit dem Außenbereich erfolgen kann. Das regelmäßige Stoßlüften wegen Corona ist ein weiteres wichtiges Thema.

Zu viel Feuchtigkeit im Raum kann letztlich zu Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden im Mauerwerk führen. Dieses muss in einem solchen Fall aufwendig trockengelegt werden. Ist der Schaden bereits stärker ausgeprägt, kann es sogar sein, dass eine Schimmelsanierung notwendig wird. In diesem Fall werden die Trockenlegung und Wiederherstellung der betroffenen Wände nicht nur zeitaufwendig, sondern auch teuer.

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Ein weiterer Vorteil guten Lüftens ist die Zufuhr von Frischluft in den geschlossenen Raum. In einem geschlossenen Raum führt die Anwesenheit mehrerer Menschen dazu, dass sich die Luft nach und nach mit Kohlendioxid anreichert. Wird dann gut gelüftet, führt dies zu einer Erhöhung des Sauerstoffgehalts. Das ist wichtig, um Müdigkeit, Konzentrationsverlust und einem Verlust an Leistungsfähigkeit vorzubeugen.

Der dritte Grund, aus dem Sie regelmäßig und richtig lüften sollten, sind sich sammelnde Schadstoffe in der Luft. Dazu können Schimmelsporen gehören ebenso wie Schadstoffe, die aus Reinigungsmitteln, Kleidungs- oder Möbelstücken ausgedünstet werden. Auch Staubpartikel können solche Schadstoffe sein, die sich auf die Atemwege setzen und allergische Reaktionen oder Atemprobleme erzeugen können. Im Fall von Schimmelsporen beispielsweise kann ein ständiges Einatmen dieser Sporen sogar zu ernsthaften Erkrankungen der Lunge und der Atemwege führen.

Mieter müssen regelmäßig lüften

Der vierte Grund ist die rechtliche Verpflichtung, die Mieter in einer Mietwohnung haben. Als Mieter sind Sie verpflichtet, den Mietraum, den Sie bewohnen, nach bestem Wissen und Gewissen zu erhalten. Sie dürfen diesen nicht in irgendeiner Art vorsätzlich beschädigen. Das passiert aber, wenn ein Mieter in einer Mietwohnung nicht richtig und nicht ausreichend lüftet.

Die Schäden im Mauerwerk und an der Bausubstanz sind Schäden am Eigentum des Vermieters, die der Mieter im schlimmsten Fall grob fahrlässig herbeigeführt hat. Tatsächlich haben bereits verschiedene Gerichte entschieden, dass Mieter, die nicht richtig gelüftet und dadurch Schimmelbildung erzeugt oder zumindest nicht verhindert haben, schadensersatzpflichtig für die durch den Schimmel entstandenen Schaden am Gebäude gemacht werden können.

Auch Viren können Schadstoffe sein – richtig Lüften für die Gesundheit

Wenn sich mehrere Menschen in einem Raum aufhalten, wird die Luft in diesem Raum nach und nach mit Aerosolen angereichert. Aerosole sind kleinste Schwebepartikel, die sich beim Atmen, beim Sprechen, Niesen oder Räuspern bilden und die eine ganze Weile in der Luft stehen bleiben. Da sie mikroskopisch klein sind, können sie vom menschlichen Auge nicht gesehen werden, können dafür aber grade bei stehender Luft über einen langen Zeitraum durch den Raum schweben. Dabei atmen andere Anwesende diese Aerosole wiederum ein.

Ist einer der Anwesenden krank, beispielsweise erkältet oder gar mit der Grippe infiziert, dann tragen seine Aerosole eine Bakterien- oder eine Virenlast. Diese wird ebenfalls von anderen Anwesenden eingeatmet und kann schnell zu einer Ansteckung führen. Aus diesem Grund führt längeres Zusammensein mit einer erkrankten Person in einem geschlossenen Raum oftmals unweigerlich zu einer Ansteckung. Das kann durch gutes Lüften vermieden werden, da schon einfaches Stoßlüften ausreicht, um den Aerosolgehalt in der Raumluft erheblich zu reduzieren.

Dazu ist es am besten, mit Durchzug zu lüften. Also zwei gegenüberliegende Fenster oder ein Fenster und eine gegenliegende Tür für kurze Zeit komplett zu öffnen. So erfolgt ein schnellstmöglicher Austausch von Raumluft und Frischluft und die in der Luft enthaltenen Aerosole werden innerhalb weniger Minuten erheblich reduziert.

Wie oft muss ich lüften?

Unabhängig von der Jahreszeit sollten Sie jeden Raum am Tag 3 bis 4 Mal lüften, um für eine ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen. Räume, in denen sich dauerhaft Menschen aufhalten, sollten alle zwei Stunden so durchgelüftet werden, dass ein kompletter Luftaustausch stattfindet. Nur so kann eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff für alle sichergestellt ist. Je nach Jahreszeit sollte die Zeit der Lüftung variieren. In bestimmten Räumen kann es in Ausnahmefällen notwendig sein, auch öfter zu lüften.

Stoßlüften statt Dauerlüften

Mancher meint, ein dauerhaft auf kipp geöffnetes Fenster würde für eine fortlaufende Versorgung mit Frischluft sorgen und wäre daher zum Lüften besonders zu empfehlen. Inzwischen weiß man allerdings, dass Stoßlüften im Vergleich zum Dauerlüften erhebliche Vorteile aufweist.

Im Winter ist Stoßlüften besonders wichtig. Wenn der Innenraum beheizt wird, führt ein geöffnetes Fenster zu einem erheblichen Wärmeverlust im Raum und damit zu deutlichen Mehrkosten in Sachen Heizung. Bleibt ein Fenster dabei dauerhaft geöffnet, wird dieser Effekt verstärkt. Stoßlüften führt hier zu einem erheblichen Ersparnis und hat dabei in Bezug auf den effektiven Austausch von Raumluft gegen Frischluft deutliche Vorteile.

So werden Räume richtig gelüftet:

Auch wenn es grundsätzliche Empfehlungen gibt, die für jeden Raum im Haus vom Grunde her gelten, müssen Sie bei einigen Räumen die jeweilige Technik des Lüftens anpassen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Hier haben wir einmal 5 verschiedene Räume unterschieden, in denen Sie unterschiedliche Punkte beachten müssen.

Badezimmer

Das Badezimmer ist ein Raum, in dem zumeist besonders hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. So angenehm eine heiße Dusche oder ein heißes Bad im Winter beispielsweise auch sein mag – sie erzeugen ein hohes Maß an Luftfeuchtigkeit. Auch die laufende Waschmaschine und ein Wäschetrockner sorgen für einen deutlich erhöhten Feuchtigkeitsgehalt in der Luft.

Aus diesem Grund ist es wichtig, nach jedem Duschen oder Baden die Raumluft einmal komplett auszutauschen. Dabei sollten die Türen in andere Zimmer im Haus am besten geschlossen bleiben, um hier einen Anstieg der Luftfeuchtigkeit zu vermeiden. Zusätzlich sollte das Badezimmer am Tag mindestens dreimal stoßgelüftet werden.

Küche

In der Küche stellen sich dieselben Problematiken dar wie im Badezimmer. Auch hier sollte nach jedem Kochen einmal die komplette Raumluft ausgetauscht werden. Eine gute Hilfe kann dabei eine Dunstabzugshaube sein – zumindest dann, wenn sie einen echten Abluftkanal bildet. Handelt es sich dabei um ein Modell, dass die Luft im Raum lediglich verteilt und die feuchte Luft nicht nach außen abführt, bringt sie für die Qualität der Raumluft gar keine Vorteile.

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Auch hier gilt – jedes Mal, wenn die Luftfeuchtigkeit durch einen Kochvorgang oder durch das Öffnen einer frisch gelaufenen Spülmaschine angestiegen ist, sollte einmal durchgelüftet werden. Zusätzlich sollten Sie zweimal am Tag durch Stoßlüften für frische Luft im Raum sorgen.

Dachboden

Hier kommt es darauf an, ob der Dachboden ausgebaut und geheizt (also als Wohnraum genutzt wird) oder ob es sich um einen reinen Nutzraum handelt, der zwar gedämmt, aber unbeheizt ist. Bei einem ausgebauten und beheizten Dachboden sollten Sie ähnlich heizen wie bei sonstigem Wohnraum. 3 bis 4 Mal am Tag sollte hier unter Berücksichtigung der unten genannten Zeiten eine komplette Stoßlüftung erfolgen.

Anders sieht es bei unbeheizten Dachböden aus, die zwar gedämmt, aber sonst nicht weiter ausgebaut sind. Bei dieser Art von Dachboden ist die Luft im Raum meist verhältnismäßig kühl – vor allem in den Wintermonaten. Die Wärme aus den darunterliegenden Wohnräumen steigt hier zumeist von unten nach oben und dringt durch den Boden auch auf den Dachboden.

Wenn dann die warme Luft im Dachboden nach oben steigt und dort auf die sehr kühle Raumluft trifft, kann das zu Kondensationseffekten unter dem Dach führen. Das wiederum birgt ein hohes Schimmelrisiko. Deshalb ist regelmäßiges Lüften gerade auf einem unbeheizten gedämmten Dachboden besonders wichtig.

Keller

Kellerräume bringen eine ähnliche Raumkonstellation mit wie unbeheizte Dachböden. Im Keller ist die Luft zumeist deutlich kühler als in den anderen Wohnräumen – vor allem in unbeheizten Kellerräumen. Hier ist regelmäßiges Lüften für einen guten Luftausgleich besonders wichtig.

Noch wichtiger wird das regelmäßige Lüften allerdings in einem Altbaukeller oder in einem Keller, der zum Wohnraum umgebaut wurde. Altbaukeller sind oftmals nicht ausreichend abgedichtet. So kann aus dem Erdreich Feuchtigkeit in die Kellerwände eindringen und diese gänzlich durchziehen. Dadurch bildet sich oftmals Schimmel im Mauerwerk. Das wiederum kann zu gesundheitsgefährdenden Schimmelsporen in der Luft führen.

Damit die Feuchtigkeit in den Wänden nicht auch noch durch hohe Luftfeuchtigkeit unterstützt wird und damit sich hier keine gefährlichen Sporen in der Luft absetzen können, ist regelmäßiges lüften besonders wichtig.

Bei einem Keller, der zum Wohnraum umgebaut wurde, bietet sich ein weiteres Problem. Wichtig ist natürlich, dass eine solche Umbaumaßnahme nur in einem Keller vorgenommen werden sollte, dessen Wände sehr gut zum Erdreich hin abgedichtet sind. Darüber hinaus stellt sich hier das Problem ein, dass Kellerwände durch den direkten Kontakt zum Erdreich das ganze Jahr über kühl sind. Kommt warme Raumluft mit den kühlen Wänden in Berührung, kann auch das dazu führen, dass sich die Luftfeuchtigkeit aus der warmen Raumluft an den kühlen Wänden absetzt.

Aus diesem Grund darf ein Kellerraum im Sommer beispielsweise tagsüber nicht gelüftet werden. Hier sollte das Lüften auf den frühen Morgen und den späten Abend verlegt werden, damit die Luft im Keller nicht zu sehr aufgeheizt wird. Ist der Keller aber beheizt, weil es sich um einen Keller mit Wohnraum handelt, ist ein regelmäßiger Luftausgleich vor allem im Winter besonders wichtig, damit die aufgeheizte Luft nicht zu einem Kondensationseffekt mit den kühlen Wänden führt.

Schlafzimmer

Das Schlafzimmer ist in vielen Wohnungen und Häusern eine ganz besondere Brutstätte für Schimmel. Denn kaum jemand hat im Blick, dass wir beim Schlafen eine ganze Menge Feuchtigkeit in die Luft abatmen. Bis zu einem Liter Feuchtigkeit atmet ein erwachsener Mensch im Schlaf ab. Aus diesem Grund ist es wichtig, am Morgen nach dem Aufstehen direkt einmal stoß zu lüften.

Im Sommer ist es eine gute Variante, das Fenster einfach die ganze Nacht über offenzulassen – das geht dann natürlich auch auf kipp. Im Winter kühlt der Schlafraum dabei allerdings zu schnell aus. Aus diesem Grund sollte unbedingt vor dem zu Bett gehen noch einmal kräftig durchgelüftet werden, damit das Raumklima optimale Verhältnisse zum Schlafen bietet. Über den Tag verteilt sollte darüber hinaus noch zwei bis dreimal gelüftet werden.

Lüften im Sommer vs. Lüften im Winter

Im Winter wird die Luft im Innenraum durch die Heizung erwärmt. Langes Lüften führt dabei zu einem deutlichen Wärmeverlust und entspricht damit einer starken Energieverschwendung. Hohe Heizkosten und ein ineffektives Wärmemanagement sind die Folgen. Aus diesem Grund ist es gerade im Winter besonders wichtig, mehrmals über den Tag verteilt kurzzeitig die Fenster weit zu öffnen und stoß zu lüften.

Dabei sollten die Heizkörper unbedingt komplett abgeschaltet sein. Erst wenn die Fenster wieder geschlossen sind, können Sie das Ventil der Heizkörper wieder öffnen und diese wieder so einstellen, dass sie die Raumluft wieder auf die gewünschte Temperatur bringen.

Im Sommer ist es hingegen besonders wichtig, in den frühen Morgenstunden und in den späten Abendstunden über einen längeren Zeitraum zu lüften. Hier kann es durchaus sinnvoll sein, die Fenster über 30 Minuten und länger durchgehend geöffnet zu lassen. Wenn die Außentemperaturen tagsüber höher sind als die Temperaturen im Innenbereich, sollten Sie allerdings die Fenster nur dann öffnen, wenn ausreichend Wind vorhanden ist, um wirklich für einen schnellen und effektiven Luftaustausch zu sorgen. Andernfalls wird die Raumluft nicht besser, aber trotzdem deutlich aufgeheizt.

Tatsächlich gibt es sogar Empfehlungen dafür, in welchem Monat das jeweilige Lüften wie lange dauern sollte. Ausgangsgedanke ist dabei 3 bis 4 Maliges Stoßlüften am Tag. Die folgenden Zeiten sind Richtwerte, an denen Sie sich gut orientieren können:

  • Dezember bis Februar: etwa 5 Minuten
  • März und November: etwa 10 Minuten
  • April und September: etwa 15 Minuten
  • Mai und Oktober: rund 20 Minuten
  • Juni bis August: etwa 30 Minuten

Tipp

Ein klassisches Zeichen für schlechte Luftverhältnisse oder zu wenig Lüften ist Schwitzwasser an den Fenstern. Wenn sich hier regelmäßig Kondenswasser absetzt, sollten Sie entweder mehr und zielgerichteter lüften oder für einen Luftentfeuchter im Raum sorgen.

Schimmelbildung vermeiden – darauf sollten Sie beim Lüften unbedingt achten

Wenn Sie durch richtiges Lüften in erster Linie die Bildung von Schimmel an den Wänden vermeiden möchten, sollten Sie vor allem einige raumspezifische Punkte beachten. So bildet sich beispielsweise im Badezimmer und in der Küche besonders viel Luftfeuchtigkeit. Wenn Sie in der Küche kochen und dabei Wasserdampf entsteht, setzt sich dieser erst in die Raumluft und schließlich dann als Feuchtigkeit an die Wände und Decken des Raumes. Deshalb ist es wichtig, immer direkt nach dem Kochen die Küche einmal komplett durchzulüften.

Gleiches gilt, wenn im Badezimmer heiß geduscht wurde oder ein Wäschetrockner durchgelaufen ist. Auch diese Vorgänge erzeugen eine Menge Wasserdampf und damit eine hohe Luftfeuchtigkeit. Diese wiederum muss durch schnelles Ablüften aus dem Raum ausgeführt werden.

Einen deutlichen Unterschied muss man außerdem zwischen Neu- und Altbauten machen. In Altbauten gibt es zahlreiche Ritzen und Lücken, die für einen regelmäßigen Luftaustausch unerlässlich sind. Das führt einerseits zu höheren Heiz- und damit Energiekosten. Besser gedämmte Häuser auf einem Energieniedrigstandard hingegen bieten keinen natürlichen Luftaustausch mit der Frischluft im Außenbereich mehr. Umso wichtiger ist es daher, bei solchen Häusern durch regelmäßiges und richtiges Lüften die verbrauchte und feuchte Luft auszuleiten und für ausreichend Frischluft im Raum zu sorgen.

Fazit

Kluges Ablüften ist wichtig, wenn es darum geht, den Sauerstoffgehalt in den Räumen hochzuhalten, die Luftfeuchtigkeit zu minimieren und ganz nebenbei auch die Konzentration gesundheitsschädliche Stoffe wie Viren, Bakterien oder andere Schadstoffe in der Raumluft so gering wie möglich zu halten. Dabei ist es wichtig, je nach Raumnutzung und Jahreszeit das eigene Lüftungsverhalten anzupassen. Nur so können Sie sicherstellen, dass sich kein Schimmel in ihrer Wohnung oder Ihrem Haus bildet und das jeder Raum so gut mit Frischluft versorgt ist, dass Sie und Ihre Familie ein optimales Raumklima genießen können.



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